Datenrettungssoftware

Die Errungenschaften der heutigen Zeit im Bereich Computer, Hardware, Software und Co. sollen den Nutzern vor allem den Alltag erleichtern. Dies wird meist durch kinderleichte Anwendung, selbst erklärende Features und übersichtlicher Handhabung unterstützt. Dennoch hat der ganze Computerwahn auch einen Haken: Man verlässt sich auf die Technik. Doch bereits ein kleiner Fauxpas oder ein technischer Mangel: Und sämtliche gespeicherte Daten sind im Nirwana verschollen. Ob Virus, Diebstahl oder eigenes Verschulden: Das Gefahrenpotential für den PC-Benutzer ist von nicht unbedenklicher Größe.

Der Gang zum Datenretter empfiehlt sich meistens für den PC-Laien und natürlich in jedem Fall, falls es sich um existentielle Daten handelt, wie beispielsweise Firmendaten. Mit spezieller Datenrettungssoftware kann eine professionelle Datenwiederherstellung meist gewährleistet werden. Dabei spielt es keine Rolle, um welches Betriebssystem es sich handelt. Ob Windows XP, Windows Vista, Linux auf dem PC oder dem Mac - es gibt für alle Betriebssysteme spezielle Programme, die eine Datenrettung ermöglichen können.

Voraussetzung für die Verwendung von derartigen Programmen ist natürlich, dass es sich nicht um eine physikalische Beschädigung handelt. Also solche, die durch Sturz-, Wasser-, Hitze- oder ähnliche Schäden entstanden sind und nicht auf Software- oder Anwendungsfehler zurückzuführen sind.

Was ist also zu beachten, falls man sich selbst mit dem Problem auseinander setzen möchte? Bei der Datenrettungssoftware gibt es verschiedene Varianten. Zum einen gibt es kostenpflichtige Tools und Software, zum anderen aber auch Open Source, Shareware- oder Freewareprogramme. Der PC Inspektor ist ein Beispiel für Freeware zur Datenrettung. Vor allem bei kleineren Problemen, wie zum Beispiel verloren gegangene JPEGS oder Videos, hat er sich oftmals als sehr hilfreich erwiesen.

Im Internet kann man sich mit den verschiedenen Anbietern vertraut machen und dann immer noch entscheiden, ob der Gang zur professionellen Datenrettungsfirma vielleicht doch die bessere Alternative ist. Folgende Software und Tools stehen u.a. zur Verfügung ( diese Auflistung versteht sich nicht als Empfehlung; mögliche Fehlversuche einer Datenrettung liegen ganz alleine in der Verantwortung des Anwenders):

− PC Inspector
− Drive Rescue 1.9d (bei folgenden Betriebssystemen: Windows95/98/ME/NT/2000/XP)
− R-Studio 2.0
− Easy Recovery
− Final Data Enterprise
− GetDataBack
− IsoBuster 1.7
− PhotoRecovery for Digital Media 3.0
− Norton Go Back
− O&O Disk Recovery
− Repair my World 1.1

Man muss sich im Voraus mit den Systembedingungen der einzelnen Software vertraut machen. Vor allem mit Windows Vista kann es zu Anwendungsproblemen kommen. Es bietet sich immer an, auf Erfahrungsberichte in speziellen Internetforen oder beim Freeware Blog zurückzugreifen. Dennoch muss im Hinterkopf behalten werden, dass keine Garantie für eine Datenrettung gewährleistet werden kann. Software oder auch Datenrettungsfirmen, die eine 100%ige Rettung der Daten anbieten, gelten allgemein nicht als seriöse Anlaufstellen.

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